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Das erste „Söldner-X“ wurde vor allem auf Grund des extrem hohen Schwierigkeitsgrades kritisiert: Der erste Level lag noch im Rahmen und war für jedermann schaffbar, doch für viele Spieler war im zweiten Level Schluss. Selbst ein nachträglich hinzugefügter Schwierigkeitsgrad für Anfänger konnte daran nur wenig ändern. Mit dem zweiten Teil – genannt „Söldner-X 2: Final Prototype“ – wollen die SideQuest Studios nicht nur dieses Manko beseitigen, sondern das Spiel allgemein deutlich unterhaltsamer machen. Ob das gelungen ist, erfahrt ihr in diesem Review! „Söldner-X 2: Final Prototype“ schickt euch gegen eine außerirdische Bedrohung ins Feld: In optisch abwechslungsreichen Levels kämpft ihr gegen hunderte feindliche Raumschiffe und stellt euch am Ende eines jeden Abschnitts einem gewaltigen Bossgegner. Nur fliegen und ballern reicht aber nicht, um erfolgreich zu sein: Eure Gegner decken euch mit Geschossen nur so ein – wenn ihr ihnen nicht ausweicht, ist euer Schiff bald Schrott. „Söldner-X 2: Final Prototype“ bietet jedoch – ganz so wie der erste Teil – einen gewaltigen, für euch Spieler nur positiven Unterschied zu anderen 2D-Shootern: Ihr werdet nicht bereits durch einen Treffer zerstört, sondern verfügt über eine Energieleiste, die sich langsam leert. Das Spiel vergibt euch folglich einige Fehler, außerdem findet ihr immer wieder Power-Ups, die eure Energie wieder aufladen, eure Waffen stärker machen oder euren Punktemultiplikator erhöhen.
Das Design der Feinde ist meist nicht sonderlich spektakulär, nur wenige stechen hervor. Die Bosse sind ganz cool und fordern euch mit unterschiedlichen Angriffsmustern. Damit Anfänger, Fortgeschrittene und Profis gleichermaßen Spaß mit „Söldner-X 2: Final Prototype“ haben können, gibt es auch dieses Mal mehrere Schwierigkeitsgrade. Und erfreulicherweise ist es so, dass der niedrigste auch wirklich für Grünschnäbel geeignet ist, der höchste aber selbst Profis vor eine große Herausforderung stellt. Wenn ihr noch nie zuvor einen 2D-Shooter gespielt habt, könnt ihr „Söldner-X 2: Final Prototype“ dennoch ohne zu viel Frust durchspielen. Sieben Stages gibt es insgesamt, doch werdet ihr beim ersten Spieldurchgang vermutlich nur die ersten vier sehen. Um die restlichen drei freizuschalten, müsst ihr nämlich alle Geheimschlüssel finden. Diese tauchen auf, wenn bestimmte Feinde zerstört wurden und sind im Effektgewitter leicht zu übersehen. Ihr könnt euch also sicher sein, dass ihr alle Levels mehrmals spielen müsst – natürlich auch, um immer neue Highscores aufzustellen. Neben dem „Storymodus“, den ihr im Übrigen auch kooperativ mit einem zweiten Spieler an einer PlayStation 3 spielen könnt, warten zusätzlich 17 anspruchsvolle Herausforderungen auf euch. In diesen sollt ihr beispielsweise drei Levels absolvieren, ohne dabei einmal zerstört zu werden oder in einem einzigen Level 999 Serienringe sammeln. Für Dauerspaß ist also gesorgt.
Optisch ist „Söldner-X 2: Final Prototype“ ein Effektfeuerwerk erster Güte – es gibt eigentlich keinen Moment, in dem euch keine bunten Geschosse um die Ohren sausen. Doch solltet ihr euch auf keinen Fall ablenken lassen: Es kann nämlich durchaus passieren, dass ihr im Eifer des Gefechts euer Raumschiff nicht mehr seht und so einen Treffer nach dem anderen kassiert. Hektik solltet ihr ebenfalls vermeiden: Wer einen Fehler macht und dann panisch andere vermeiden will, wird erst recht viele neue Fehler begehen. Die Hintergründe haben die Entwickler bewusst simpel gestaltet: Sie sollen euch nicht ablenken. Wenn da im Hintergrund irgendwelche Szenen ablaufen oder bunte Lichter leuchten würden, würdet ihr euch auf die eigentliche Action gar nicht mehr konzentrieren können – auch das war ein Kritikpunkt beim Erstling. Der Sound ist schön futuristisch gehalten, wobei er in der ganzen Action schnell untergeht. Aber das liegt halt in der Natur der Sache.
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| SCREENSHOTS |
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